Willkommen auf der Webseite des AV-Peine e.V.

Geschichte

Der Angler-Verein-Peine e.V. wurde am 16.11.1927 in Peine, in der Gaststätte „Klause“ durch folgende 15 Peiner Bürger gegründet:
Senator O. Schulz, W. Brüggeboes, E. Marwede, G. Horn, W.. Schurkemeyer, F. Kiworra, H. Polsdorf, P. Schmidt, G. Sonnenberg, E. Dürkopp, K. Munzel, W. Weihsmann, H. Reimers, F. Kunze u. Spötter.Der erste Vorstand setzte sich aus dem Gründerkreis zusammen:
1. Vorsitzender E. Marwede
weiterhin die Sportfreunde Brüggeboes, Schurkemeyer, Horn, Schulz, Schmidt und Weihsmann.Im Januar 1928 wurde von dem Wasser- und Schifffahrtsamt die Mittellandkanalstrecke von Km 188,5 bis 205,5 (auch die heutige Pachtstrecke) zu einer Jahrespacht von 77,00 RM gepachtet.
Der Vereinsbeitrag betrug 10,00 RM, bei vierteljährlicher Zahlungsweise. Die Eintrittsgebühr belief sich auf 25,00 RM.Am 27.03.1928 wurden erstmalig 12 Vereinsmitglieder zu Fischereiaufsehern mit „Hilfspolizeigewalt“ bestellt.Bis zum 25.02.1933 hatte sich der Mitgliederbestand auf 63 Sportfreunde erhöht.Ab 1935 Jahresbeitrag 15,00 RM und Aufnahmegebühr 10,00 RM.Am 12.12.1938 erfolgte die Pachtung der so genannten „Tonkuhle“ in Hämelerwald, zu einem Jahrespachtzins von 150,00 RM.Ab 1940 betrug der Jahresbeitrag 18,00 RM.Am 11.02.1946 verlangte die örtliche Militärregierung, dass sich der Verein neu konstituieren müsse. Unter dem 1. Vorsitzenden, Spf. Heuer, fanden sich 46, größtenteils ehemalige Mitglieder, zum neuen AVP zusammen. Zu dieser Zeit betrug das Vereinskapital 2.133,46 RM.1947 sollten Berufsfischer dem Mittellandkanal gewerblich nutzen. Das Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium Hannover wollte aus Gründen der Ernährungsnotlage die Änderung durchsetzen. Weil der AV Peine e.V. taktisch klug reagierte, indem er bei durchgeführten Netzfischen die Fänge dem Krankenhaus und anderen Institutionen kostenlos überließ, konnte die beabsichtigte ministerielle Maßnahme abgewendet werden, so dass die Kanalstrecke beim Verein verblieb.
Die Mitgliederzahl stieg auf 234 Sportfreunde


Bei der Währungsreform im August 1948 betrug das Vereinskapital 6.154,00 RM. Nach der Umstellung 1.046,00 DM.Zur Bewertung von Verfehlungen wurde am 03.02.1951 der erste „Ehrenrat“ im Verein bestellt.1953 wurde der Jahresbeitrag auf 24,00 DM festgelegt.1958 wurde das Anglerheim an der Tonkuhle in Hämelerwald errichtet.Die erstmalige Fuhsepachtung erfolgt am 10.10.1962 von der Stadt Peine. Nach mehrmaligen Pachtzeitverlängerungen -jeweils für 12 Jahre- besteht die Pachtdauer z. Zt. bis zum Jahr 2002.Ab dem 01.01.1963 war der AV Peine e.V. Mitglied in der „Interessengemeinschaft Mittellandkanal“ (IGM). Die finanziellen Abgaben an die IGM betrugen jährlich 620,00 DM, plus Kanalpacht 224,00 DM.1963 wurde der Jahresbeitrag auf 48,00 DM und die Aufnahmegebühr auf 50,00 DM festgelegt.Am 01.01.1965 war es dem Vorstand möglich, den „Seuten See“ zu einem Kaufpreis von 9.000,00 DM zu erwerben. Dazu war eine private Anleihe von 5.000,00 DM von einem Vereinsmitglied notwendig.1966 wurde der Jahresbeitrag auf 60,00 DM festgelegt.Am 11.02.1968 wurde erstmalig ein 5-stündiger Pflichtarbeitsdienst beschlossen. Im Verlauf der vergangenen Jahre wurde die Arbeitsdienstzeit mehrmals geändert. Zeitweise betrug sie sogar 20 Stunden.Im September 1971 beschloss die Vereinsvollversammlung den Austritt aus der IGM, weil die IGM den endgültigen Verzicht auf unsere eingebrachte Kanalstrecke verlangte, falls sich die IGM auflösen sollte.Das Anglerheim am Seutensee wurde im zweiten Halbjahr 1973 durch sehr intensiven Arbeitseinsatz vieler Mitglieder erstellt. Heute wäre der Bau nicht mehr möglich, weil sich das Gelände im „Landschaftsschutzgebiet“ befindet.1973 wurde das Anglerheim im Hämelerwald zum Preis von 2.000,00 DM an den Gastwirt Weigel verkauft.Wegen der BAB-Verbreiterung musste er AV Peine e.V. 1976 entlang der BAB einen Geländestreifen an die BAB-Verwaltung verkaufen.1978 wurde der Jahresbeitrag auf 90,00 DM festgelegt.1981 wurde der Jahresbeitrag auf 120,00 DM festgelegt.Zum 31.12.1982 wurde der bestehende Pachtvertrag der Tonkuhle Hämelerwald gekündigt, weil die eingetretenen Zustände (Campingplatz) ein geruhsames Angeln nicht mehr ermöglichten.1983 wurde das Anglerheim am Seuten See an das Stromnetz angeschlossen.Durch intensive Maßnahmen verhinderte der Vereinsvorstand in den Jahren 1987 und 1988 den Bau einer biologischen Kläranlage für die Gemeinde Eixe in den niedrig gelegenen Wiesen, westlich des Seuten See. Der Bau hätte den Wasserstand im Seuten See um mehr als einen Meter absinken lassen.Ende 1993 bis Anfang 1994 wurde das Anglerheim am Seuten See an die Frischwasserleitung und an das Abwassernetz, bei intensiver Selbstbeteiligung angeschlossen, so dass für die Zukunft einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung steht und die Abwässer umweltfreundlich entsorgt werden können. Hinsichtlich des Anschlusses an das Abwassernetz waren behördliche Auflagen der Grund dieser Baumaßnahme.